Projektbeispiele
NEU (Sept. 2008): Beratung und Planung im Umfeld Breitbandinitiative Bayern
Wir sind bereits für mehrere Kommunen im Bereich IST-Erfassung / Bedarfsermittlung / Machbarkeitsstudie / Auswahlverfahren planend und beratend tätig.
1. Telefonanlage / TK - System / Unified Communications
Die Situation:
Die Mietverträge der mittlerweile betagten und nicht mehr ausbaufähigen Telefonanlage laufen demnächst aus. Ein neues System muss beschafft werden. Der Markt ist schwer überschaubar geworden und ein auf IT- und TK-Planung spezialisiertes Ingenieurbüro wird benötigt.
Die Lösung:
Beratung - was ist individuell für Ihr Unternehmen richtig / wichtig - und Planung - IST / SOLL, Konzept, Lastenheft, Leistungsverzeichnis, Ausschreibung, Vergabe, Rollout - Projektmanagement, Abnahme - von Reuther NetConsulting führt zu kurzen Projektlaufzeiten und hoher Wirtschaftlichkeit
Kennzahlen typ. durchgeführter Projekte
Projekt 1: bayernweit werden 8 Standorte eines Unternehmens der Gesundheitsbranche mit ca. 500 Nebenstellen von einem zentralen TK - System (IP basierend) aus bedient
Projekt 2: ein neues TK - System versorgt ein Industriegelände mit ca. 100.000m² Fläche mit über 700 TK - Endgeräten und Fax- bzw. Modemleitungen (Hybrides IP / TDM - System)
Projekt 3: ein Infrastrukturversorger benötigt für seine ca. 50 verteilten Einrichtungen und 500 Endgeräte ein neues Kommunikationssystem
Technik
Hochverfügbare TK-Netzstruktur, Einsatz Voice-over-IP wo wirtschaftlich sinnvoll, zunehmender Einsatz von TK-Anwendungen wie CTI, UMS, ACD, Mobility (Konvergenz Sprach- / Datenanwendungen)
Wirtschaftlichkeit
Durch entspechende Marktkenntnisse wurde immer ein optimaler Preis - unter Berücksichtigung von laufenden Kosten wie Wartungsverträgen - erzielt.
2. Hochverfügbares LAN
Die Situation:
Immer mehr IT-, TK- und Sicherheitsanwendungen sind von der performanten und zuverlässigen Funktion des Netzes (LAN und WAN) abhängig. Um den Anwendern die benötigte Servicequalität zu liefern, müssen Single-Point-of-Failures (SPoF) im Netz beseitigt werden.
Die Lösung:
Neben redundanten Backbonetrassen und –leitungen müssen auch Backbone-Switches und –Router redundant ausgelegt werden. Die Hochverfügbarkeit der Hardware wird durch intelligente Netzprotokolle wie Hot-Standby-Routing-Protocol (HSRP) oder Open-Shortest-Path-First (OSPF) wirksam gemacht. Netzhard- und -software ergeben mit angemessenen Umgebungsbedingungen und Betreuungskonzept eine Netzbasis für unternehmenskritische eBusiness-Anwendungen.
Wirtschaftlichkeit
Hochverfügbarkeit bedeutet nicht automatisch Kostenexplosion. Durch ein ganzheitlich optimiertes Netzkonzept (Technik, Organisation, Anwendung) wird das Kosten/Nutzenverhältnis des Netzes optimiert. Das geschickte Verbinden von Hochverfügbarkeit mit Loadbalancing begrenzt das Delta in den Anschaffungskosten gegenüber denen eines traditionellen Netzes (mit SPoF im Backbone) auf ein vertretbares Maß.
3. Neuer Standort
Die Situation:
Für weltweit expandierende Unternehmen ist es eine große Herausforderung, neue Standorte im Ausland aufzubauen. Die zu lösenden Aufgaben sind sehr vielschichtig, Lieferanten und landesspezifische Gegebenheiten sind meist nicht bekannt. Der Aufbau der IT- und TK-Infrastruktur kann somit unnötig teuer und trotzdem qualitativ den Anforderungen nicht entsprechend werden.
Die Lösung:
Nutzen Sie unsere bestehenden Kontakte zu anderen Anwenderunternehmen und leistungsfähigen Systemhäusern im Zielland. Wir managen Ihr komplettes Projekt und kümmern uns um einen möglichst reibungslosen Ablauf.
Technik
IT-Raum (USV, Klima, Zutritt, Doppelboden, Verteilerschränke,…), Strukturierte Verkabelungssysteme, Netzelektronik (Switches, Router, …), TK-Leitungen (Daten,Sprache), Unternehmensnetz- und Internetanbindung, Telekommunikation
Wirtschaftlichkeit
Wir haben umfangreiche Erfahrung im Projektmanagement an vielen von der Industrie bevorzugten Standorten, u.a. in Mexico, Brasilien, USA, England, Slov. Republik.
4. Metro-Ethernet
Die Situation:
Ein oberfränkisches Versorgungsunternehmen (Strom, Gas, Wasser, Fernwärme) möchte für Stadt und Landkreis auch Datendienste (Internet, LAN-to-LAN, Video etc) liefern.
Die Lösung:
Eine detaillierte Untersuchung von Marktpotential und verfügbaren Technologien (SDH, ATM, WDM, Ethernet) hat zum Ergebnis, dass Metro-Ethernet aufgrund der starken Nachfrage nach IP-basierenden Anwendungen das beste Preis-/Leistungsverhältnis für den Betreiber und damit auch für den Anwender bietet
Kennzahlen
12 Knotenpunkte, redundanter Gigabit-Ethernet-Backbone, ca. 400 Kundenschnittstellen (Kupfer bis 15MBit/s, Glasfaser bis 100MBit/s)
Technik
Ethernet-Backbone-Ringe mit schneller Umschaltfunktion im Fehlerfall, einstellbare Ethernet-Bandbreite zum Kunden (0 – 100MBit/s), bei Bedarf transparente E1 via IP-Tunneling
Wirtschaftlichkeit
Durch ganzheitliche Beratung (Technik, Wirtschaftlichkeit, Organisation) hohe Wirtschaftlichkeit im laufenden Betrieb (OPEX)
5. Hochverfügbares, weltweites Satellitennetz und VPN-Netz für SAP R/3 etc.
Das Problem:
Zu geringe Bandbreite und zu schlechte Verfügbarkeit im globalen Unternehmensnetz eines führenden Automobil-Systemzulieferers. Den Anforderungen einer weltweiten SAP R/3 - Einführung sowie der zunehmend vernetzten Arbeitsweise der Standorte war das bisherige aus Frame-Relay und internationalen Mietleitungen aufgebaute Netzwerk nicht mehr gewachsen.
Die Lösung:
Zweiwege-Anbindung (terrestrisch und via Satellit) gepaart mit Policy-Based-Routing ermöglicht applikationsabhängiges Loadbalancing und gegenseitigen Backup zur Übertragung von Daten, Sprache (TK-Anlagenverbund) und Bild (Videokonferenzing, Mediastreams).
Kennzahlen
Sieben Standorte (Drei in Europa, Vier in Nord-, Mittel- und Südamerika).
2MBit/s Bandbreite via Satellit + 2MBit/s Bandbreite terrestrisch (Internet-Tunneling)
Wirtschaftlichkeit
Die Frame-Relay-Technik im Satellitennetzwerk verteilt die verfügbare Bandbreite "on-demand" vollautomatisch zwischen den Standorten (Any-to-Any). Dies führt über die Summe der Standorte und den Zeitzoneneffekt zu einer relativ ausgeglichenen Auslastung und damit hohen Wirtschaftlichkeit. Dateitransfers erfolgen zum größten Teil via Internet-Tunneling und entlasten damit zusätzlich das Satellitennetzwerk: Ein weiterer Beitrag zur hohen Wirtschaftlichkeit dieser Lösung.
Fachbeiträge zu diesem Projekt: Information Week, Deutsche Telekom
6. Fiber-to-the-desk
Die Situation:
Über 40 dezentrale 19“-Netzverteiler eines mittelständischen Industrieunternehmens in Verwaltung und Fertigungsbereich. Unbefriedigende Situation bzgl. Raumbedarf, Umgebung (Klima, Staub/Schmutz, USV) und Betriebs-/Zutritts-Sicherheit
Die Lösung:
Glasfasernetz bis zum Arbeitsplatz ermöglicht im Rahmen der umfangreichen Um- und Neubaumaßnahmen die Abschaffung dezentraler Verteiler und Schaffung zentraler Kommunikationsräume mit entsprechend professioneller Umgebung (Zutrittskontrolle, USV, Klima, Doppelboden, Brandmeldesystem, …)
Kennzahlen
ca. 2.500 Anschlusspunkte über zwei Werksgelände verteilt
Technik
Telefonversorgung tlw. über Kupfer tlw. bereits via LWL-Datennetz (Voice-over-IP)
Einsatz von 100BaseFX-Technik in den zentralen Kommunikationsräumen. LWL-PC-Netzkarte oder 4-fach-Modular-Switch im Wandkanal/Bodenbecher und Einsatz einer Standard Kupfer-PC-Netzkarte
Wirtschaftlichkeit
Durch Wegfall dezentraler Verteilerflächen und einfacheres Handling im Tagesgeschäft ist die Fiber-To-The-Desk-Lösung mittelfristig oft kostengünstiger als die klassische Kupferlösung Cat.6/7. Für besonders kostengünstigen Netzaufbau mit Glasfaserverkabelung eignet sich der Einsatz von 4-fach-Edge-Switches in der Arbeitsplatz-Anschlußdose.
Referenzen
Zu unseren Kunden zählen vor allem Industrieunternehmen, aber auch Energieversorger, Citynetzcarrier, Versicherungen und diverse Organisationen und Behörden.
Selbstverständlich nennen wir Ihnen gerne telefonisch Firmenname und Ansprechpartner zu den genannten Referenzprojekten.